Weiblicher Körper gezeichnet in Anlehnung an Picassos Guernica
©Reprodukt

Berichte aus der Ukraine


Die Tragödien in Enerhodar & Guernica

von Anton Littau

Einleitung


In den Jahren 2008 und 2009 bereist der italienische Comiczeichner Igort, mit bürgerlichem Namen Igor Tuveri, die Ukraine. „[…] Wie das Leben dort während und nach dem Kommunismus gewesen ist“, wird zu seiner antreibenden Frage. Auf den Straßen begegnet er unteranderem Nikolai Wassiljewitsch. Am Markt von Dnipropetrowsk verkauft das Großväterchen seine Habseligkeiten. Zunächst scheut N. W. davor zurück, auf Anfragen Igorts von sich zu erzählen. Anfangs voller Zweifel, offenbart dieser seine Geschichte vom Einmarsch der deutschen Truppen in sein Dorf, einer unglücklichen Liebe, giftiger Arbeit in den Fabriken und langanhaltender Krankheit. Vor dem Einkaufszentrum Most-City stößt Igort auf Maria Iwanowna. Für ein paar Kopeken kann man sich auf ihrer Waage wiegen. Ihre Schilderungen sind gekennzeichnet vom Überleben des Holodomors, der vom stalinistischen Regime verursachten Hungersnot in der Ukraine der Jahre 1932/33, Schändungen seitens der Schwiegereltern und das traurige Schicksal ihrer Tochter, welche durch die Mitarbeit an einem Nuklearprojekt schwer erkrankt. Ähnliche Schicksale werden Igort im weiteren Verlauf seines Aufenthalts anvertraut.

 

All diese Erlebnisse fertigt Igort zu einer Reportage in Comicform an. In einem Interview hebt der Zeichner die Vorzüge der Comicproduktion hervor. Aus eigenen Erfahrungen berichtet Igort, dass im Filmwesen jede Entscheidung von der Filmcrew abgesegnet werden muss. Geschichten in Comics benötigen keinen großen Aufwand. Somit beeinflusst das Finanzielle nicht die Art des Geschichtenerzählens.

 

Diese Unabhängigkeit zeichnet Comicjournalisten aus. Ted Rall sieht die Stärke des aufstrebenden Comicjournalismus darin, dass Reporter, wie Joe Sacco oder er selbst, aus eigenem Interesse Länder bereisen und darüber berichten. Patrick Chappattes Ansicht nach eignen sich Comics zur Darstellung von erlebten Traumata. Betroffene Leser schildern Chappatte ihre Leseerfahrung, in welcher sie zu Tränen gerührt seine gezeichneten Narrative verfolgen; ein rührender Moment, in dem man als Mensch mit seiner Geschichte verstanden wurde.

 

In Zeiten von fast uneingeschränktem Zugang zu Gewaltvideos oder Kriegsbilder scheint sich das mediale Auge an Leid und Zerstörung sattgesehen zu haben. Durch die omnipräsente Fülle an visuellen Medien ist es schwerer geworden, ein tief greifendes Gefühl bei einem Betrachter auszulösen, der eine Kriegsfotografie anschaut, als dies in vergangenen Tagen war, wo Aufnahmen vom Kriegsgeschehen nur selten erblickt worden sind. Die Übersättigung an solchem Material verhindert eine präzise Prognose über die Wirkungsweise einer Aufnahme aus dem Krieg aufzustellen. Die Frage nach der emotionalen Ausbeutung des Betrachters durch die Fotografien und den routinemäßig ausgelösten Gefühlsregungen schwebt im Raum.

 

Wie kann da ein Comic mithalten? Christoph Haas merkt dazu in seiner Rezension über Igorts zweiten Band (Berichte aus Russland) an, dass gerade die permanente Reflektiertheit, die in Comics mitschwingt, dem Leser keine Unmittelbarkeit vorgaukelt. Einen Comic zu erstellen beansprucht sicherlich längere Zeit als die Bearbeitung von Fotografien oder Nachrichten, ermöglicht sie jedoch eine tiefer greifende Ausarbeitung der Zusammenhänge.

Anjas Geschichte


Auszug aus Igorts "Bericht aus der Ukraine"
Igort zitiert Picassos Guernica, um Anjas Tragödie zu erzählen. ©Reprodukt

Zu Beginn von Igorts Aufenthalt in der Ukraine berichtet ihm die befreundete Jelena von Anja. Vor vielen Jahren gerät sie im Sommer in einen überraschenden Platzregen. Alles ereignet sich in der Stadt Enerhodar, welches ebenfalls ein Atomkraftwerk beherbergt. Am nächsten Tag wacht Anja völlig kahl auf, ihre Haare liegen verstreut auf dem Kopfkissen. Den Ärzten zufolge ist der Haarausfall auf den Ausstoß aus dem Kraftwerk zurückzuführen. In Verbindung mit dem Regen führte es zur Erkrankung. Seit diesem Vorfall hat Jelena Anna nicht mehr gesehen. Zum Zeitpunkt der Ereignisse war Anna 30 Jahre.

 

Um das Schicksal von Anja darzustellen, zitiert Igort Picassos monumentales Werk Guernica. Als junge und gesunde Frau wandert Anja mit einer Tasche und einem Buch über den Kopf haltend im niederprasselnden Regen. Auf der rechten Bildhälfte ragt eine kahlköpfige Figur aus dem Boden, beide Arme nach oben gestreckt. Über ihr streckt eine bewaffnete Person seinen Kopf heraus und hält die Pistole in Richtung Himmel. Hinter ihm brennt ein Haus und ein Schatten hält etwas in der Hand, möglicherweise ein Fernglas. Ganz eindeutig ist es aus den Umrissen nicht zu entnehmen.

Vor dem Fenster scheint ein roter Meteorit in dessen Richtung zu fliegen. In der linken Hälfte der Komposition stöhnt ein Pferd auf und trinkt die Tropfen von der Wolke, die aus dem Kraftwerk strömen. Neben dem Pferd fallen auf einen abgetrennten Schweinekopf abgefallene Haare von einem Kissen auf dessen Augen. Inmitten der Geschehnisse liegt ein weiblicher Körper. Zu sehen sind dessen Nervensystem, Magen-Darm-Trakt und Knochen. Brüste und Geschlechtsteile sind entblößt. Und Anja läuft im Regen direkt auf sie zu.

 

Um diese Szenerie eingehend zu entschlüsseln, ist es unausweichlich, grundlegende Gedanken über Picassos Werk voranzustellen. Guernicas ästhetisches Formprinzip besteht aus einer Symbiose zwischen Kubismus und Klassizismus. Als Kubismus versteht Max Imdahl eine Verneinung der herkömmlichen Darstellung von Erfahrungen und Gegenständen. All die bislang gewonnenen Muster zur künstlerischen Wiedergabe der Erfahrungswelt werden im Kubismus verworfen. So ist nach Imdahl „[g]rundlegend für die kubistische Bildauffassung […] immer der gestaltete, vom Künstler entworfene und nirgends sonst sichtbare formale Zusammenhang“.

 

Anders fasst der Klassizismus die Kunst auf. Als Strömung, die zwischen der Moderne und der unantastbaren Antike liegt, orientiert sich der Klassizismus an den antiken Körperidealen, wie sie allen voran in Skulpturen zu finden sind. In Bezug auf Picasso zeugt seine klassizistische Ausrichtung in geschlossenen Formen in den Figuren. Dissoziation, sprich der Aufbruch von gängigen Umrissen, ist weitgehend in dieser Periode bei Picasso nicht vorhanden. Eben diese Neuausrichtung innerhalb der Tradition lässt Guernica entstehen.

Picassos Guernica


Abbildung von Guernica im Foyer des Rathaus Pforzheim
Guernica als Wandbild im Foyer Rathaus Pforzheim. ©Moleskine

Picassos größte Errungenschaft liegt in der Unmittelbarkeit des Ausdrucks. Stärker als der Ausdruck der Verzweifelten ist der der Verzweiflung. In der Expressivität eines Bildes liegt vorrangig ihr Zweck. Gerade dieser Ansporn nach Ausdruck, im Gegensatz zur Vermittlung von reiner Natürlichkeit, erlaubt der Kunst zur Übertreibung und Deformierung. 

 

Bezeugen auf der Deutungsebene unter anderem die Mutter mit dem toten Kind das Leiden von Menschen, so ist die Deutungseinheit von den im Gemälde vorkommenden Tieren uneinheitlich. Picasso nach ist „[d]er Stier […] nicht der Faschismus, aber Brutalität und Dunkelheit… Das Pferd bedeutet das Spanische Volk.“ Andererseits erklärt der Künstler, „der Stier sei ein Stier und das Pferd sei ein Pferd, aber sie seien beide – darüber hinaus – auch Sinnbilder und zu deuten, wie immer der Beschauer es mag.“ Auf Picassos eigene Lebensverhältnisse bezogen, deutet der Stier auf das männliche und die Stute auf das weibliche Wirkungsprinzip hin. Imdahl selbst misst diesem persönlichen Deutungshorizont keinen hohen Wert bei, kommt diese Auslegung insbesondere bei Igorts Komposition in seinem grafischen Narrativ einen hohen Stellenwert zu.

 

Anders als die Tiere, die eine Metapher darstellen, ist die Kriegerfigur bei Picasso als eine Metonymie zu betrachten. Im Gegensatz zur Metapher, die eine Gleichnisstruktur zwischen zwei Gegenständen, vollzieht die Metonymie eine Sinnberührung. So sind Metonymien im Stande, Abstraktes und Konkretes, Sinnhaftes und Unsinniges mit demselben Wort zu benennen.

 

Ähnlich wie Guernicas Handlungsverlauf von rechts nach links verläuft, markiert der blutige Pfad, welcher zu dem in der Mitte liegenden, radioaktiv-verseuchten Frauenkörper eine Handlungsdynamik. Der Anfang beginnt beim Haus, in dem eine schemenhafte Figur vor dem Fenster steht. In der Hand hält sie womöglich ein Fernglas. Der Eindruck entsteht durch zwei Einbuchtungen in der Mitte des Objekts. Womöglich platziert Igort sich selbst als Beobachter in das Sujet. Wenige Seiten zuvor im Comic steht Igort in einem Panel vor dem Fenster seiner ukrainischen Wohnung und grübelt über die Ermordung Wolodymir Schubas nach. Kurz darauf erfährt er, von Wanja, einem Pyrotechniker, dass die Mafia die meisten Immobilien in der Stadt besitzt. Aufgrund dessen leben die Menschen außerhalb ihres Wohnorts und müssen lange Heimwege zurücklegen. Das Haus fängt Feuer. Unterhalb der Wohnung ragt fast schon übermächtig eine männliche Figur mit einem Revolver hervor und richtet dessen Lauf direkt auf die Stelle, in der die Flammen auf dem Haus lodern. Der Verdacht kommt auf, dass Anja womöglich durch diesen Umstand, dass sie lange Anfahrtszeiten zur Arbeit und zur eigenen Wohnung überbrücken muss, vom Platzregen überrascht wurde, da sie sich zu lange draußen aufhielt. Folgt man den Flammen auf dem Dach des Hauses, so ziehen sich weitere an der Wolke entlang, die aus den Kraftwerken herausströmen. Vermischt mit dem Feuer wandeln sich die Worte für Anja in schwarze Regentropfen und fallen direkt in das Maul der Stute. Hier greift die Annahme von Picassos persönlichem Bedeutungsinhalt, dass die Stute das weibliche Wirkungsprinzip verkörpert. Angedeutet durch die Kontur der Schornsteine, finden sich im Körper der Stute weibliche Proportionen, die durch die Kraftwerke hervorgehoben werden. Die Schulter der Stute stellt den Busen dar, wohingegen der hintere Rumpf wie ein weiblicher Schoß anmutet. Die Umrisse der Kraftwerke verweisen auf ihr Zerstörungspotenzial. Die Stute als Ausdruck des körperlichen Zerfalls deutet nicht nur auf Anjas Schicksal hin. Sicherlich sind noch andere Menschen vom verseuchten Patzregen überrascht worden und dadurch kontaminiert.

 

Direkt über der Öffnung der Kraftwerksschornsteine leuchte eine Lampe. Anders als in Picassos Guernica, wo sich zwei Raum-Ebenen, nämlich der Außen-Raum im rechten Bildabschnitt und dem Innen-Raum, womöglich ein Kellergewölbe, auszeichnen, gestaltet Igort nur einen Außen-Raum. Die Lampe verliert dadurch ihre reine Objekthaftigkeit und wird dadurch mit einer zusätzlichen Bedeutung aufgeladen und strahlt diese aus. Im Vergleich zu den anderen Gegenständen bei Guernica, wie beispielsweise die Kerze der Lichtbringerin, ist die Deckenlampe eine Erfindung der Moderne. Wie ein allsehendes Auge erhellt es den Raum und lässt die Schrecken hervorscheinen. Möglicherweise ist sie selbst die Ursache des Leidens. Fast schon konkurriert das Licht der Lampe mit dem Licht der Kerze der Lichtbringerin. Simon Schama sieht in der Anbringung der Deckenlampe eine Ähnlichkeit zur Bombardierung. Geformt wie ein Auge, blickt das Auge wie das eines Kampfpiloten nieder und ortet sein Ziel. Wie das Grauen die Stadt Guernica vom Himmel heimsucht, so stammt die Gefahr ebenfalls bei Anja vom Himmel. Der giftige Dunst aus den Kraftwerken streift die Lampe, der Inbegriff von Modernität und Technik, steigt weiter herauf und ergießt sich über die Zivilbevölkerung.

 

Anja selbst, in recht realistisch vereinfachter Form, geht direkt auf ihr Schicksal zu. Vor ihr liegt ein weiblicher Körper. Knochen, Magen-Darm-Trakt und Nervensystem liegen frei. Der Kopf und die beiden Arme liegen wie abgetrennt vorm Rest des Körpers. Oberkörper und Unterlaib werden lediglich vom Darm gehalten. Zu den Füßen hin erhebt sich eine ebenfalls kahlköpfige Gestalt aus einem schwarzen Loch und scheint nach dem Pistolero klagend zu greifen.

 

In den letzten Stadien zur Fertigstellung von Guernica überseht Picasso mit Dora Maar den Körper der Stute mit schwarzen, vertikal gerichtet Strichen. Angelehnt an die Striche sollen sie unlesbare Dechiffrierungen darstellen, ähnlich die einer Tageszeitung mitsamt ihren enthaltenen Nachrichten. Quasi das Äquivalent einer nicht entzifferbaren Statik. Über ihr bricht aus dem Maul der Stute die Lanze der Kunst. Was die herkömmliche Berichterstattung nicht vermag, ermöglicht die Kunst, und zwar das Leiden und die erlittene Gewalt in ihrer Ausdruckskraft hervorzuheben.  

 

Wo in Guernica die schwarzen Male den Körper der Stute übersähen, so verfrachtet Igort diese auf den Laib des kahlköpfigen Menschen, welcher aus dem schwarzen Loch ragt. Möglicherweise handelt es sich hierbei ebenfalls um Anja. Die schwarzen Striche sind ihre Erlebnisse mit dem radioaktiven Platzregen. In der Beschreibung merkt Igort an, dass Jelena Anja seit dem Vorfall nicht wieder begegnete. So heißt es, „[w]er aus einer Stadt wie Enerhodar oder Tschernobyl kommt, darf nicht darüber reden, was dort vor sich geht.“ So als ob Anja aus dem Loch der Vergessenheit nach den Schuldigen greift, dem doppelköpfigen Kriminellen mit der Pistole in der Hand.

 

Wie der künstlerische Ausdruck die reine Information überbietet, so findet sich dieser Gedanke im Aufbau der Seite wieder. Unterhalb des Guernica Zitates schildert Igort das Schicksal um Anja in seinen Einzelheiten. Umgeben sind die Zeilen von einer mit Dornen versehenen Ranke. Erblickt man die Seite, so verhindern die Ranken, dass der Betrachter zuerst den Text liest. Den einzigen Zugang erhält er durch über das Bildnis, welches ihn weiter zu den Schilderungen führt.

Das Leiden verstehen


Igort begnügt sich nicht einfach nur mit der bloßen Abbildung menschlichen Leids. Vielmehr versucht er Zusammenhänge auszumachen und menschliches Handeln zu verstehen. Viele der von ihm interviewten Augenzeugen weisen Lücken in ihren Erzählungen auf. Manches Wissen scheint ihnen verschlossen, jedoch nicht der Schmerz, den sie durchlebten. Igort fügt ihre Geschichten in ein großes Ganzes und hilft ihnen dabei, eine Sinnhaftigkeit anzubieten. Dies geschieht allen voran im Leiden. Oft ist der Schmerz so überwältigend, dass er jegliche Aufmerksamkeit für sich beansprucht und der Leidende sich nicht mehr der Lage sieht, über ihn hinaus zu blicken. Durch ihre eigene Selbstreferenz scheuen Comics nicht davor zurück, reale Geschehnisse künstlerisch zu verfremden und den Ausdruck zu überspitzen. Damit liegt ein Hilfsmittel zur Hand, was nicht nur mit Informationen aufwartet, sondern ein Erkenntnismoment bietet.

Igort, the secret landscape


Einen Einblick in Igorts Arbeitsweise bietet der Kurzfilm „Igort - The Secret Landscape“. Hier werden neben Aufnahmen während Igorts zweijähriger Reise durch die ehemalige Sowjetunion auch Gedanken rund um den Produktionsprozess seiner Werke gezeigt.


Quellen

Comics ziehen in den Krieg: Mark Daniels. USA: GA&A Prod. 2009. DVD. 64 Min.

Haas, Christoph: Selbst mit den Tätern hatte sie Mitleid. http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=li&dig=2012%2F11%2F24%2Fa0049&cHash=1b5df1b4c36e0c920e0be2e4495bacd7 (07. Januar 2018).

Igort: Berichte aus der Ukraine. Erinnerungen an die Zeit der UdSSR. Berlin: Reprodukt 2011.

Imdahl, Max: Picassos Guernica. Eine Kunst-Monographie. Frankfurt am Main: Insel Verlag 1985.

Scott, Will: Interview with Igort. http://sequentialhighway.com/will-scott-interviews-igort/ (19. August 2013).

Simon Schama’s Power of Art: Picasso: Simon Schama. GB: BBC 2005. 59 Min.

Sontag, Susan: Das Leiden anderer betrachten. Wien: Carl Hanser Verlag 2003.


Cover von Igorts "Berichte aus der Ukraine"
©Reprodukt

Berichte aus der Urkaine

 

180 Seiten, farbig, 17 x 24 cm, Klappenbroschur

ISBN 978-3-941099-61-6

 

http://www.reprodukt.com/produkt/graphicnovels/berichte-aus-der-ukraine-erinnerungen-an-die-zeit-der-udssr/