Portrait von Anton im Comic-Stil

Über mich & wozu das Ganze


Hallo Comic-Welt

Wozu über Comics und Graphic Novels schreiben? Reicht es nicht, sie einfach zu lesen? Nicht ganz.

 

Während meines Studiums der Literaturwissenschaft habe ich mich zum ersten Mal in wissenschaftlichen Arbeiten systematisch mit Comics auseinandergesetzt. Stundenlang in Bibliotheken zu recherchieren und danach darüber zu schreiben, nun ja, hat mir schon gefallen.

 

Seit dem Ende des Studiums ist das komplett versiegt. Für einen kurzen Moment habe ich es in Erwägung gezogen, mich weiterhin im wissenschaftlichen Rahmen mit Comics zu beschäftigen. Eine ernsthafte Möglichkeit hat sich nie daraus ergeben. Einen Platz in der Comic-Forschung hat sich für mich nicht gefunden.

 

Mit „Striche & Zeichen“ will ich es wiederaufleben lassen. Hauptaugenmerk hierbei sollen Essays rund um Comics und Graphic Novels sein. Alle Artikel widmen sich einem bestimmten Thema und versuchen, dieses in seiner Tiefe zu ergründen.

 

Rezensionen und Empfehlungen wird man hier nicht finden. Generell werde ich es vermeiden, ein qualitatives Urteil über einzelne Werke zu sprechen, sondern mich rein auf das Thema konzentrieren, welches ein Werk in seiner individuellen Ausprägung bedient und ausarbeitet.

 

Was reizt mich so genau an Comics und Graphic Novels? Es ist die Fülle an Deutungsebenen, die man vorfindet. Texte, Zeichnungen, Zeichenstile, Narrative, Zwischenräume und Leerstellen geben Raum für verschiedenste Interpretationen.

 

Neben ausgewählten Werken finden sich auch Zeilen allgemeiner Natur über Comics und Graphic Novels. Was zeichnet einen Comic aus? Was eine Graphic Novel? Was ist eine Comic-Reportage?

 

Letztlich soll es um die Freude gehen, sequenzielle Kunst genauer zu betrachten und die Leerstellen zwischen den Panels zu füllen.

 

NACHTRAG: Merci vielmals, Schlogger, für das wundervolle Portrait von mir, was während gemeinsamer Tage bei Daedalic entstand!